Kalte Jahreszeit gleich Krankenzeit – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke?

Herbst und Winter stehen vor der Tür und bringen jede Menge kalte Tage mit sich. Es ist also mal wieder an der Zeit, die Hausapotheke zu kontrollieren. Manche Medikamente sind mit Sicherheit schon abgelaufen und veraltet oder Ihr Kind braucht, mit fortgeschrittenem Alter, andere Arzneimittelchen.

An Hilfsmitteln, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, dürfen Fieberthermometer, Pinzette, Desinfektionsmittel, Mullbinden, Kühlpacks und eine Wärmflasche nicht fehlen. Auch mit einer Zeckenzange sollten Sie ausgestattet sein, damit Sie im Fall der Fälle schnell selbst reagieren können. Mit bunten Motivpflastern oder einem lustigen Überzug für die Wärmflasche geht es unseren Kleinen gleich schon wieder viel schneller besser.

Hat die dicke fette Erkältung schon Einzug in ihrem Zuhause gefunden, sollten Sie streng zwischen Medikamenten für Erwachsene und solchen für Kinder unterscheiden. Anders als die oben genannten Hilfsmittel sollten die Arzneimittel für Ihre Kids getrennt von Ihren Medikamenten aufbewahrt werden, um Verwechslungen zu vermeiden. Auch eine geringere Dosierung eines Erwachsenenpräparats ist nicht für Kinder geeignet.

Besonders jetzt zur Herbst- und Winterzeit sollten Sie, neben den üblichen Standards, darauf achten, dass Sie geeignete Mittel für Ihre Kinder im Haus haben. Dazu gehören schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol, am besten als Saft oder Zäpfchen. Außerdem ein abschwellend wirkendes Nasenspray, Hustensaft und ein Präparat gegen Halsschmerzen.

Immer gebrauchen kann man Wund-, Heil- und Brandsalben. Medikamente gegen Verdauungsbeschwerden und eine Elektrolyt – Zucker – Lösung, um dem Salzmangel entgegen zu wirken, kommen auch des Öfteren zum Einsatz.

Viel Entspannung und Schlaf sowie eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sollten parallel zu der Medikamentengabe verlaufen. Wichtig ist, dass die Hausapotheke in keinem Fall den Besuch beim Arzt ersetzt und lediglich nur als erste Maßnahme oder bei kleineren Wehwehchen weiterhilft.

Neben den geeigneten Arzneimitteln, können Sie sich auch mit kleinen Hausmitteln, wie reichlich Tee, Ingwer oder Manuka-Honig schon etwas Gutes tun.

Aufbewahrt wird die Hausapotheke am besten an einem dunklen und kühlen Ort. Achten Sie darauf, dass sie außerhalb der Reichweite Ihrer Kinder liegt und am besten ist der Schrank sogar abschließbar.Erkundigen Sie sich, bei Ihrem Kinderarzt oder in der Apotheke, welche genauen Präparate empfohlen werden. So kann, wenn es Ihr Kind dann doch erwischt, schnell Hilfe geleistet werden. Trotzdem sollten all diese freiverkäuflichen Medikamente nicht über einen gewissen Zeitraum hinaus verabreicht werden. Lesen Sie vor der Medikamentengabe unbedingt die Packungsbeilage. Wenn spätestens nach 3 Tagen noch keine deutliche Besserung eingetreten ist, sollten Sie mit dem Besuch beim Kinderarzt nicht mehr warten! Mit einer gut ausgestatteten Hausapotheke überstehen Sie mit Ihren Kleinen die Erkältungszeit im Nu und können einer entspannten Winterzeit entgegenblicken.

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